Ein mobiler Scanner, Spezialequipment und einige der geschichtsträchtigsten Orte der deutschen Politik: Für das neue digitale Corporate Design der CDU Deutschlands reist creategy an die Berliner Mauer, in den Reichstag, ins Paul-Löbe-Haus und ins Büro des Parteivorsitzenden, um dort reale Oberflächen einzuscannen. Aus diesen echten Texturen entsteht ein Designsystem, das digital wirkt und zugleich physisch verankert bleibt.


Für die Bundespartei entwickelt creategy ein vollständiges Online-Design mit Textur-Bibliothek, Sublogos für Untereinheiten wie den Newsroom und einem umfangreichen, eigens gestalteten Stickerset.
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Themenwelten mit eigens gescannten Texturen
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verwendete Schriftfamilien: Inter und IBM Plex Serif
Ausgangslage
Ein etabliertes Corporate Design wie das der CDU Deutschlands lässt sich nicht einfach ersetzen, es muss weiterentwickelt werden, ohne die eigene Wiedererkennbarkeit zu verlieren. Für den digitalen Raum, in dem Inhalte täglich in hoher Taktung produziert werden, braucht es dafür ein System, das flexibel genug für Social-Media-Formate ist und zugleich konsequent auf die bekannte Markenidentität der Partei einzahlt.
Mit dieser Aufgabe beauftragt die CDU Deutschlands creategy: ein neues Online-Design, das die bewährten Grundlagen bewahrt und gleichzeitig einen eigenständigen, zeitgemäßen Charakter entwickelt.
Ein neues Typosystem
creategy definiert auf Basis der bestehenden Grundlagen neue feste Regeln für Typografie: Inter in ExtraBold für Überschriften, Inter Medium für Fließtext und IBM Plex Serif in Bold Italic als Akzentschrift für einzelne Worte oder kurze Phrasen, durchgängig ohne Versalien.
Echte Texturen statt digitaler Muster

Statt generischer, digital erzeugter Muster entwickelt creategy eine Bibliothek aus zehn thematischen Texturwelten, von Bauen über Digital, Bildung, Verkehr, Wirtschaft, Verteidigung, Innenpolitik, Europa und Umwelt bis zu allgemeinen Motiven. Grundlage dieser Texturen sind reale Oberflächen, die vor Ort mit mobilem Scanner und Spezialequipment eingescannt werden, an Orten wie der Berliner Mauer, im Reichstag, im Paul-Löbe-Haus und im Büro des Parteivorsitzenden.
„Eine Textur, die wirklich existiert, überzeugt auch dann noch, wenn niemand genau hinschaut."
Die entstandenen Texturen werden in der jeweiligen CI-Farbe eingefärbt und als visuelle Aufwertung auf Farbflächen gelegt, je nach Thema des Posts in Cadenabbia-Türkis oder Rhöndorf-Blau. Für eine Partei, die ihre digitale Kommunikation über zahlreiche Themenfelder hinweg konsistent gestalten muss, bietet diese Textur-Bibliothek einen visuellen Baukasten, der Inhalte sofort thematisch einordnet, ohne auf zusätzliche Bildmotive angewiesen zu sein.



Ein modulares System für Newsroom und Untereinheiten
Über das Kernsystem hinaus entwickelt creategy eigene Sublogos für Untereinheiten der Partei, allen voran den Newsroom. Das Newsroom-Logo kombiniert die moderne Inter in Black mit der klassischen IBM Plex Serif, beide kursiv gesetzt, und verbindet so einen neuen, dynamischen Charakter mit dem bekannten Erscheinungsbild der CDU. Ergänzt wird das System um ein- und zweizeilige Logovarianten sowie animierte Fassungen für den Einsatz in Bewegtbild-Formaten.


Für eine Bundespartei mit mehreren digitalen Untereinheiten schafft ein derart modulares Sublogo-System Konsistenz, ohne jede Einheit auf ein identisches, unveränderliches Logo festzulegen.
Sticker, Vorlagen und Bewegtbild für den digitalen Alltag
Für den täglichen Gebrauch entwickelt creategy ein umfangreiches, eigens gestaltetes Stickerset für Social-Media-Kommunikation sowie ergänzende Vorlagen für Untertitel, Overlay-Grafiken, Bauchbinden und Video-Templates samt Outro. Feste Formatvorgaben, etwa für 4:5-Posts in doppelter Auflösung, sowie klare Regeln für Headline- und Subtitle-Platzierung sorgen dafür, dass unterschiedliche Teams im täglichen Content-Betrieb ein einheitliches Ergebnis produzieren.

Ergebnis
Aus einer neuen, historisch verankerten Farbwelt, einer Bibliothek realer Texturen und einem modularen Sublogo-System entsteht für die CDU Deutschlands ein digitales Corporate Design, das im April 2026 eingeführt wird. Es verbindet die bekannte Markenidentität der Partei mit einem eigenständigen, für den digitalen Raum entwickelten Charakter.
Zwei Erkenntnisse aus diesem Case lassen sich auf andere Corporate-Design-Projekte für etablierte Organisationen übertragen. Erstens: Eine Weiterentwicklung des bestehenden Erscheinungsbilds gelingt eher über neue, klar definierte Anwendungsregeln als über einen kompletten Neustart der Markenidentität. Zweitens: Physisch eingescannte, reale Texturen verleihen einem digitalen Designsystem eine Tiefe, die sich mit rein digital erzeugten Mustern kaum erreichen lässt.
Für creategy zeigt der Case, dass sich auch das Corporate Design einer Bundespartei mit langer Geschichte behutsam weiterentwickeln lässt, ohne die eigene Wiedererkennbarkeit aufzugeben. Bei der CDU Deutschlands hat die Kombination aus historisch verankerter Farbwelt, realen Texturen und einem modularen Sublogo-System ein digitales Designsystem geschaffen, das für den Alltag einer großen Parteikommunikation gemacht ist.
