Wahlabend im Wahlkreis Emmendingen-Lahr, Bundestagswahl 2021. Seit 1949 hatte hier bei jeder Bundestagswahl die CDU das Direktmandat gewonnen, doch diesmal tritt der bisherige Amtsinhaber Peter Weiß nicht mehr an, und mit Johannes Fechner sitzt der Herausforderer bereits seit 2013 im Bundestag. Am Ende trennen Yannick Bury und Fechner nur rund 90 Stimmen, ein Vorsprung von 0,05 Prozent.
Die Zusammenarbeit zwischen creategy und Yannick Bury beginnt bei einem unbeschriebenen Blatt: keine bestehende Personenmarke, kein eingespieltes Kampagnenteam, dafür die gemeinsame Vision einer Politik für morgen. Von der strategischen Positionierung über Printmaterialien, Social Media und Paid Ads bis zur Website und Videografie übernimmt creategy die gesamte operative Umsetzung.

creategy hat bei meinem Wahlerfolg maßgeblichen Einfluss gehabt. Auch heute helfen sie mir bei meiner politischen Kommunikation. Vollste Empfehlung!
Dr. Yannick Bury
Mitglied des Bundestages
27,8 %
Erststimmenergebnis im Wahlkreis
90 Stimmen
Vorsprung im Direktmandat
über 500.000
Impressionen auf Social Media
Ausgangslage
Der Wahlkreis Emmendingen-Lahr gilt seit Jahrzehnten als CDU-Hochburg, mit Peter Weiß als langjährigem Direktmandatsträger. Dass Weiß 2021 nicht mehr antritt, öffnet das Feld für ein echtes Rennen, zumal mit Johannes Fechner ein Kandidat antritt, der bereits seit 2013 über die Landesliste im Bundestag sitzt und in der Region seit Jahren als Rechtsanwalt und Kommunalpolitiker verankert ist.
Für Yannick Bury bedeutet das eine doppelte Herausforderung: Er muss sich als junger Kandidat gegen einen etablierten Konkurrenten mit Berliner Erfahrung durchsetzen, und das in einem Wahlkreis, dessen traditioneller CDU-Vorsprung diesmal nicht mehr selbstverständlich ist. Mit dieser Ausgangslage beauftragt Bury creategy: eine vollständige Kampagne, die eine Personenmarke von Grund auf aufbaut und sie über alle relevanten Kanäle hinweg konsequent bespielt.
Eine Marke aus dem Nichts

Da vor der Zusammenarbeit noch keine öffentliche Positionierung für Yannick Bury bestand, entwickelt creategy zunächst mit der eigenen Political Brand Method eine authentische und schlagkräftige Personenmarke, abgestimmt auf die eigenen Werte und Fähigkeiten des Kandidaten sowie auf das Umfeld im Wahlkreis.
Die konkreten Details dieser Positionierung bleiben bewusst Betriebsgeheimnis, schließlich kommt die nächste Wahl bestimmt. Entscheidend ist, dass diese Markenarbeit von Anfang an als lebendiges Profil angelegt wird, das über den Wahlkampf 2021 hinaus weitergepflegt werden kann, statt nach dem Wahltag wieder zu verschwinden.
Print und digitale Basis aus einer Hand

Aufbauend auf der neuen Personenmarke gestaltet creategy die Printmaterialien der Kampagne und baut parallel die Webseite auf, als zentrale digitale Anlaufstelle für Wählerinnen und Wähler. Beide Ebenen greifen dabei ineinander, dieselbe visuelle Sprache taucht auf dem Flyer ebenso auf wie auf der Website und den Social-Media-Kanälen.
„Ein unbeschriebenes Blatt braucht eine Marke, keinen Zufall."
Gerade in einem Wahlkreis, der plötzlich wieder offen ist, zahlt sich dieser konsistente Auftritt aus: Wählerinnen und Wähler begegnen Yannick Bury über verschiedene Kanäle hinweg immer demselben, wiedererkennbaren Gesicht.
Reichweitenstarker Content auf Social Media
Auf Instagram und Facebook setzt creategy von Beginn an auf hohe inhaltliche Qualität der einzelnen Content-Pieces. Der beste Content nutzt allerdings wenig, wenn ihn niemand sieht, deshalb kümmert sich creategy zusätzlich um die gezielte Bewerbung der Inhalte über Instagram, Facebook und YouTube mit Paid Ads.
Diese Kombination aus starkem Content und gezielter Bewerbung trägt maßgeblich zum Kampagnenerfolg bei: Mehr als 50.000 Videoaufrufe und über eine halbe Million Impressionen kommen über die Laufzeit der Kampagne zusammen, in einem Wahlkreis, der am Ende nur rund 90 Stimmen zwischen Sieg und Niederlage trennt.
Packendes Bewegtbild für junge Wählerinnen und Wähler
Neben kurzen, knackigen Reels setzt creategy für Yannick Bury auf dynamische Wahlspots. Speziell für junge Wählerinnen und Wähler entsteht ein eigener Jungwählerspot mit 60 Sekunden Länge, der über eine gezielte Bewerbung auf den Social-Media-Plattformen bis zum Wahltag mehr als 30.000 Menschen erreicht.
Für eine Wählergruppe, die klassische Wahlkampfformate wie Plakate oder Postwurfsendungen oft kaum noch wahrnimmt, schafft ein solches Bewegtbildformat einen direkten Zugang, zugeschnitten auf die Sehgewohnheiten junger Zielgruppen auf Instagram, TikTok und YouTube.
Ergebnis
Entgegen den Umfragen vor der Wahl gelingt Yannick Bury 2021 der direkte Einzug in den Deutschen Bundestag, mit 27,8 Prozent der Erststimmen und einem Vorsprung von rund 90 Stimmen gegenüber Johannes Fechner. Aus einem Wahlkreis, der über Jahrzehnte als CDU-Selbstläufer galt und 2021 plötzlich zum echten Kopf-an-Kopf-Rennen wird, entsteht damit einer der knappesten Wahlkreissiege der Bundestagswahl.

Zwei Erkenntnisse aus diesem Case lassen sich auf andere Erstkandidaturen übertragen. Erstens: Wer ohne bestehende Personenmarke startet, profitiert davon, diese von Grund auf strategisch statt beiläufig aufzubauen, gerade wenn der Wahlkreis nicht mehr als sicher gelten kann. Zweitens: Starker Content allein reicht nicht, seine gezielte Bewerbung über Paid Ads entscheidet oft darüber, ob er über die eigene Filterblase hinaus tatsächlich Wählerinnen und Wähler erreicht.
Für creategy zeigt der Case, dass sich ein vermeintlich sicherer Wahlkreis unter veränderten Bedingungen in ein enges Rennen verwandeln kann, und dass eine konsequent aufgebaute Personenmarke gerade dann den entscheidenden Unterschied macht. Bei Yannick Bury hat die Kombination aus strategischer Positionierung, konsistentem Print- und Digitalauftritt, reichweitenstarkem Social-Media-Content und zielgruppengerechtem Bewegtbild am Ende zu einem der knappsten und zugleich bemerkenswertesten Wahlerfolge der Bundestagswahl 2021 geführt.

