Eine Reichsabtei aus dem 11. Jahrhundert, ein historischer Marktplatz an der Oberschwäbischen Barockstraße und mittendrin eine Stadtverwaltung, deren Instagram-Kanal bislang kaum professionell bespielt wird. Die Stadt Ochsenhausen im Landkreis Biberach steht vor einer Aufgabe, die viele Kommunen kennen: Die digitale Präsenz soll endlich zur Bedeutung der Stadt passen.
Für diese Professionalisierung beauftragt Ochsenhausen creategy mit der vollständigen Neukonzeption der Social-Media-Kanäle, von den strategischen Grundlagen über das Corporate Design bis zum Roll-out und der Schulung der Mitarbeitenden vor Ort.

Das Team von creategy hat uns dabei unterstützt, unsere Social-Media-Kanäle neu zu konzeptionieren. So erstrahlen wir auf Instagram und Co. in neuem Glanz! Die Zusammenarbeit lief wie immer hervorragend.
Philipp Bürkle
Bürgermeister von Ochsenhausen
Ausgangslage
Philipp Bürkle übernimmt am 1. September 2023 als Bürgermeister von Ochsenhausen, gewählt mit 68,5 Prozent der Stimmen, die Nachfolge von Andreas Denzel, der die Stadt von 1999 bis 2023 geleitet hatte. Mit einem neuen Bürgermeister rückt auch die Frage nach einer zeitgemäßen digitalen Kommunikation der Stadtverwaltung stärker in den Fokus.
Wie in vielen öffentlichen Verwaltungen sind die Zuständigkeiten für die Online-Kommunikation in Ochsenhausen zunächst fragmentiert, Wissensmanagement, Freigabeprozesse und Zugänge sind kaum transparent geregelt. Hinzu kommt, dass das bestehende Corporate Design der Stadt vor allem für den Einsatz im Print ausgelegt ist und sich nicht ohne Weiteres auf Social Media übertragen lässt. Mit dieser Ausgangslage beauftragt Ochsenhausen creategy, eine strukturell professionellere und optisch konsistentere Social-Media-Präsenz aufzubauen.
Klare Strukturen schaffen, Transparenz leben

Bevor der erste Beitrag entsteht, etabliert creategy für die Stadtverwaltung eine klare Kommunikationsstruktur: einen pragmatischen Freigabeprozess sowie ein transparentes, zugängliches Wissensmanagement-System. Nur so können alle Beteiligten effizient auf die relevanten Ressourcen zugreifen.
Für eine öffentliche Einrichtung mit mehreren Zuständigen und wechselnden Themenbereichen ist dieser strukturelle Schritt keine Nebensache. Wer erst bei jedem Beitrag klären muss, wer freigibt und wo welche Dateien liegen, verliert wertvolle Zeit, gerade wenn Kommunikation kurzfristig auf aktuelle Ereignisse reagieren soll.
Konzeption der Kanäle mit klaren Zielen
Am Anfang der eigentlichen Kanalarbeit stehen für creategy die strategischen Grundfragen: Welche Ziele verfolgt die Stadt mit ihrer Kommunikation, und wen will sie mit ihren Inhalten erreichen? Erst nach dieser Positionierung erstellt und verifiziert creategy die Kanäle, mit Instagram als erstmals professionell in Szene gesetzter Plattform für die Stadt.
„Eine Kommune ohne Ziel postet, eine Kommune mit Strategie kommuniziert."
Diese Reihenfolge, zuerst Ziele und Zielgruppen, dann die konkrete Kanalarbeit, verhindert, dass die neue Social-Media-Präsenz zu einer bloßen Ansammlung einzelner Beiträge ohne roten Faden wird.
Corporate Design digital neu gedacht

Das bestehende Corporate Design der Stadt entwickelt creategy behutsam für die digitale Welt weiter, ohne den grafischen Kern und die Identität aus dem Blick zu verlieren. Die bekannte Farbpalette und Schriftauswahl bleibt dabei erhalten, wird aber um passende Farben für einzelne Themenbereiche wie Bildung und Betreuung oder das Verkehrsamt ergänzt.
Aus diesem Prozess entsteht ein farbenfrohes, einladendes Design, das mit dem bisherigen Auftritt harmoniert und zugleich für optische Konsistenz auf Social Media sorgt. Ergänzend berät creategy die Stadt bei der Wahl geeigneter Programme, von der Passwort- und Datenverwaltung bis zur Grafikgestaltung, mit Blick auf Sicherheitsstandards ebenso wie auf eine praktikable, alltagstaugliche Nutzung.
Vorlagen, Schulungen und nachhaltiger Wissenstransfer

Damit die neue Präsenz auch nach dem Projektabschluss eigenständig funktioniert, erstellt creategy im Grafikprogramm Canva passende Vorlagen und Handreichungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, für Ankündigungen, Stellenausschreibungen und weitere wiederkehrende Formate. Ergänzend schult creategy das Personal der Gemeinde in den Grundlagen und wichtigsten Erfolgsfaktoren von Social Media.
Dieser Wissenstransfer ist für eine kleinere Stadtverwaltung besonders wertvoll: Er ermöglicht es, mittelfristig immer mehr Verantwortung und Kompetenz in die Hände der eigenen Mitarbeitenden zu legen, statt dauerhaft auf externe Unterstützung angewiesen zu bleiben.
Ergebnis
Aus einer fragmentierten, print-geprägten Kommunikation entsteht für die Stadt Ochsenhausen eine strukturell professionellere und optisch konsistente Social-Media-Präsenz, mit klaren Freigabeprozessen, einem digital weiterentwickelten Corporate Design und geschultem Personal vor Ort. Konkrete Reichweiten- oder Followerzahlen lagen für diesen frisch abgeschlossenen Case noch nicht vor und wurden entsprechend nicht in die Kennzahlen aufgenommen.
Zwei Erkenntnisse aus diesem Case lassen sich auf andere Kommunen übertragen. Erstens: Klare Strukturen bei Freigabe und Wissensmanagement sind die Voraussetzung für professionelle Kommunikation, nicht deren Nebenprodukt. Zweitens: Ein Corporate Design für Social Media fit zu machen bedeutet, den bestehenden Kern behutsam weiterzuentwickeln, statt ihn durch etwas völlig Neues zu ersetzen.
Für creategy zeigt der Case, dass sich die eigene Erfahrung aus Wahlkampf und Verbandskommunikation auch auf die alltägliche digitale Kommunikation einer kleineren Stadtverwaltung übertragen lässt. Bei der Stadt Ochsenhausen hat die Kombination aus klaren Strukturen, strategischer Kanalkonzeption, digital weiterentwickeltem Design und praxisnahen Schulungen am Ende eine Social-Media-Präsenz entstehen lassen, die die Mitarbeitenden vor Ort eigenständig weiterführen können.
