Am Wahlabend in Sexau war das Ergebnis deutlicher, als es die Ausgangslage vermuten ließ. Hendrik Mench, parteiloser Kandidat, gewann die Bürgermeisterwahl mit 70,03 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang. Sascha Zimmermann kam auf 20,93 Prozent, Thorsten Chrobak auf 7,13 Prozent. Drei Bewerber, eine klare Entscheidung.
Hinter diesem Ergebnis steht eine Kampagne, die unter erheblichem Zeitdruck entstand und gerade deshalb zeigt, worauf es wirklich ankommt. Wir unterstützten Hendrik Mench mit einem Kampagnendesign, das zu ihm und seiner Gemeinde passt, und mit einer Website, die ihn im Netz jederzeit auffindbar machte. Den Rest setzte der Kandidat mit den Menschen um, die hinter ihm standen. Dieser Case erzählt, wie diese Arbeitsteilung zum Erfolg wurde.
70,03 %
Wahlergebnis
1.
Wahlgang
2
Gegenkandidaten
Wenig Zeit, klares Ziel
Bei Hendrik Mench musste das gesamte Projekt sehr schnell vonstattengehen. Wo andere Kampagnen über Monate wachsen, blieb hier nur ein knappes Zeitfenster, um eine Kandidatur professionell aufzustellen. Solche Situationen verzeihen keine Umwege. Jede Entscheidung muss beim ersten Mal sitzen, jede Leistung sofort einsatzbereit sein.

Für uns hieß das: Konzentration auf die Bausteine mit der größten Wirkung. Ein Kandidat braucht in kurzer Zeit vor allem zwei Dinge, um in seiner Gemeinde präsent zu sein. Einen Auftritt, der ihn auf den ersten Blick erkennbar und professionell macht. Und eine digitale Anlaufstelle, an der sich die Menschen über ihn informieren können, genau in dem Moment, in dem sie es wollen. Beides lieferten wir, aufeinander abgestimmt und ohne Anlaufverluste.
Modern, minimalistisch, passend zu Sexau
„In einer kleinen Gemeinde überzeugt kein Auftritt, der größer wirkt als der Ort."
Im Zentrum unserer Arbeit stand das Kampagnendesign. Die Aufgabe hatte zwei Seiten, die sich auf den ersten Blick widersprechen. Einerseits sollte der Auftritt modern und minimalistisch sein: klar, aufgeräumt, zeitgemäß, ein Design, das Professionalität und Gestaltungswillen ausstrahlt. Andererseits durfte es nicht übertrieben daherkommen. Sexau ist eine kleine Gemeinde, und die Menschen dort haben ein feines Gespür dafür, ob ein Kandidat zu ihnen spricht oder an ihnen vorbei inszeniert wird.
Genau diese Balance trafen wir mit einer reduzierten, selbstbewussten Gestaltungslinie. Kein lauter Auftritt mit großen Gesten, stattdessen klare Formen, eine ruhige Farbwelt und viel Raum für das, worum es bei einer Bürgermeisterwahl geht: die Person und ihre Botschaft. Ein Design, das in Sexau auffällt, weil es Qualität zeigt, und das zugleich bescheiden genug bleibt, um zur Gemeinde zu gehören.

Für einen parteilosen Kandidaten ist der eigene Auftritt doppelt wichtig. Ohne Parteilogo im Rücken ist das Design die einzige Marke, die er hat. Es muss seine Kandidatur allein tragen, auf jedem Plakat, jedem Flyer und jedem Bildschirm.
Ein Design zum Weiterarbeiten
Dieser Case hat eine Besonderheit, die wir gerne erzählen: Die Printprodukte hat Hendrik Mench selbst umgesetzt. In seinem Umfeld gab es Freunde mit dem nötigen Können, und so stellten wir ihm das Kampagnendesign als vollständige Arbeitsgrundlage zur Verfügung, sauber aufgebaut, mit allen Elementen, die es für die Anwendung braucht.
Was banal klingt, ist ein Qualitätsmerkmal. Ein gutes Kampagnendesign muss so angelegt sein, dass auch andere damit fehlerfrei arbeiten können: klare Regeln, saubere Dateien, ein System statt einzelner Entwürfe. Genau so haben wir es übergeben, und das Ergebnis gab dem Ansatz recht. Die Werbemittel der Kampagne trugen durchgehend dieselbe Handschrift, obwohl sie fernab unseres Schreibtischs entstanden.
Für den Kandidaten hatte diese Arbeitsteilung gleich zwei Vorteile. Sie hielt das Budget schlank und band zugleich die eigenen Unterstützer aktiv in die Kampagne ein. Eine Kandidatur, an der Freunde und Wegbegleiter sichtbar mitbauen, erzählt in einer kleinen Gemeinde ihre eigene Geschichte: Hinter diesem Bewerber stehen Menschen.
Gefunden werden, wenn es zählt
Der zweite Baustein war die Website. Gerade bei einer schnell angesetzten Kandidatur beginnt in der Gemeinde sofort die Recherche: Wer ist dieser Hendrik Mench, wofür steht er, was hat er vor? Die erste Station dieser Suche ist heute fast immer Google, und genau dort musste der Kandidat präsent sein.
Wir erstellten für ihn eine Website, die technisch und inhaltlich so aufgesetzt war, dass sie bei den relevanten Suchanfragen rund um die Wahl in Sexau bestmöglich gefunden wurde. Im digitalen Raum war Hendrik Mench damit jederzeit auffindbar, mit seiner Person, seinen Themen und seinen Terminen. Während die Plakate und Flyer im Ort für Bekanntheit sorgten, beantwortete die Website die Fragen, die daraus entstanden. Beide Ebenen griffen ineinander, im selben Design, mit derselben Botschaft.
Der Wahltag
Das Ergebnis fiel unmissverständlich aus. 70,03 Prozent für Hendrik Mench im ersten Wahlgang, mit deutlichem Abstand vor Sascha Zimmermann mit 20,93 Prozent und Thorsten Chrobak mit 7,13 Prozent. Ein parteiloser Kandidat, der unter Zeitdruck in den Wahlkampf gestartet war, vereinte mehr Stimmen auf sich als beide Mitbewerber zusammen, und zwar um ein Vielfaches.
Der Case Sexau zeigt, dass eine erfolgreiche Kampagne keine Frage des maximalen Aufwands ist. Sie ist eine Frage der richtigen Bausteine zur richtigen Zeit. Ein Design, das zum Kandidaten und zu seiner Gemeinde passt und so solide gebaut ist, dass seine Unterstützer selbst damit arbeiten können. Eine Website, die gefunden wird, wenn die Menschen Antworten suchen. Und ein Kandidat, der die gewonnene Zeit dort investierte, wo Wahlen in kleinen Gemeinden entschieden werden: im direkten Gespräch. Manchmal ist das klügste Full Service eben genau die Unterstützung, die Raum für die eigenen Stärken lässt.

