Ein grauer, dunkler Winter-Wahlkampf, üblich für Kommunalwahlen in dieser Jahreszeit, und mittendrin ein Kandidat aus einem Dorf mit wenigen tausend Einwohnern, der um das Amt in einer Stadt mit rund 40.000 Menschen wirbt. Otto Ruppaner ist zu diesem Zeitpunkt Bürgermeister von Köngen, gerade erst mit überragenden 97,8 Prozent wiedergewählt. Ein Jahr später tritt er in Leinfelden-Echterdingen zur Oberbürgermeisterwahl an.
In der Stichwahl setzt sich Ruppaner mit 53,4 Prozent der Stimmen durch. Aus dem, was die regionale Presse einen „Dorf-Bürgermeister" nennt, wird der neue Oberbürgermeister der viertgrößten Stadt des Landkreises Esslingen.
53,4 %
Ergebnis in der Stichwahl
35,9 %
Ergebnis im ersten Wahlgang
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Kandidatinnen und Kandidaten im ersten Wahlgang
Vom Dorf-Rathaus in die 40.000-Einwohner-Stadt
Leinfelden-Echterdingen liegt auf der Filderebene, direkt an der Stadtgrenze von Stuttgart, und besteht aus den vier Stadtteilen Leinfelden, Echterdingen, Musberg und Stetten, die 1975 zur heutigen Stadt zusammengeschlossen wurden. Roland Klenk führte das Rathaus von 2002 bis 2024, zweiundzwanzig Jahre, bevor die Nachfolge 2023 zur Wahl steht.
Otto Ruppaner ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit 2014 Bürgermeister von Köngen, einer deutlich kleineren Gemeinde im selben Landkreis. Seine Wiederwahl dort 2022 mit 97,8 Prozent zeigt ein außergewöhnliches Vertrauen der Bevölkerung in seine Amtsführung. Als Diplom-Verwaltungswirt mit Stationen als Rechnungsprüfer und Fachbereichsleiter für Wirtschaft und Finanzen bringt er eine fundierte Verwaltungsvita mit, bevor er sich der deutlich größeren Aufgabe in Leinfelden-Echterdingen stellt.

Das Team rund um Creategy leistete eine hervorragende Arbeit. Angefangen von einer fundierten Analyse bis hin zu einer modernen Werbelinie. Die Projektverantwortlichen waren jederzeit ansprechbar und nie um eine kreative Idee verlegen. Ich kann creategy ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
Otto Ruppaner
Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen
Gegen fünf weitere Mitbewerber tritt Ruppaner im ersten Wahlgang an, in einer Stadt, die ihn zu Beginn der Kampagne kaum kennt. Der Sprung von einer Gemeinde mit wenigen tausend Einwohnern in eine Stadt mit rund 40.000 Menschen verlangt eine Kampagne, die seine Erfahrung glaubwürdig übersetzt, ohne dass die überschaubare Größe Köngens dabei zum Nachteil wird.
Für viele Wählerinnen und Wähler in Leinfelden-Echterdingen liegt die naheliegende Frage nahe, ob ein Bürgermeister aus einer kleineren Gemeinde die Komplexität einer viertgrößten Stadt des Landkreises überhaupt bewältigen kann. Diese Frage lässt sich nicht wegdiskutieren, sie muss durch konkrete Substanz beantwortet werden, durch eine Vita, die zeigt, dass Ruppaner bereits größere Verwaltungsstrukturen kennengelernt hat, bevor er nach Köngen kam.
Eine datenbasierte Analyse als Fundament

Wie bei jeder Kampagne beginnt creategy mit einer datenbasierten Analyse, auf der die gesamte Strategie aufbaut. Verbunden mit einer klaren Vorstellung des Kandidaten und einer Vita, die von Verwaltungserfahrung und einer bereits erfolgreichen Amtszeit als Bürgermeister geprägt ist, greifen Strategie und Kandidat von Anfang an ineinander.
Aus dieser frühen Klarheit entsteht ein entscheidender Vorteil: Otto Ruppaner startet gut geplant als Erster in den Wahlkampf, noch bevor die meisten seiner Mitbewerber ihre eigene Kampagne aufgenommen haben. Dieser zeitliche Vorsprung erlaubt es, in der öffentlichen Wahrnehmung frühzeitig Präsenz aufzubauen, während andere Kandidaturen erst noch an Fahrt gewinnen müssen.
Ein früher Start allein entscheidet noch keine Wahl mit sechs Kandidatinnen und Kandidaten. Er verschafft aber Zeit, die sich in jeder folgenden Phase der Kampagne auszahlt, für zusätzliche Vorstellungstermine, für eine gründlichere Pressearbeit und für einen Vorlauf, in dem sich Fehler noch korrigieren lassen, bevor sie öffentlich werden.
Dass die Wahl am Ende in eine Stichwahl geht, ändert daran wenig. Ruppaner liegt bereits im ersten Wahlgang klar vorne, mit deutlichem Abstand zum nächstplatzierten Mitbewerber. Diese frühe Führung verschafft der Kampagne für die zweite Runde eine psychologisch starke Ausgangslage, selbst wenn die absolute Mehrheit im ersten Anlauf noch nicht erreicht wird.
Frisch und unverbraucht: das Kampagnendesign

In einem eher grauen und dunklen Winter-Wahlkampf setzt creategy auf ein Design, das im Stadtbild deutlich heraussticht. Ein seriös-solides Dunkelblau bildet die Basis, ein knallig-frischer Orangeton den Akzent, eine Kombination, die sich von der üblichen Kommunalwahl-Optik klar abhebt und Ruppaner einen modernen, unverbrauchten Auftritt verschafft.
„Wer im grauen Winter auffallen will, braucht mehr als noch ein weiteres Blau."
Für einen Kandidaten aus einem kleineren Ort ist ein solches Design auch ein strategisches Signal: Wer aus einer Gemeinde wie Köngen kommt, muss in einer größeren Stadt zeigen, dass er trotzdem auf der Höhe der Zeit ist. Der Kontrast aus Dunkelblau und Orange verankert Ruppaner visuell als frischen, zeitgemäßen Kandidaten, unabhängig davon, wie groß die Gemeinde ist, aus der er kommt.
Gerade in einem Wahlkampf mit sechs Kandidatinnen und Kandidaten entscheidet oft die schlichte Wiedererkennbarkeit eines Plakats darüber, ob ein Name überhaupt hängen bleibt. Ein Design, das sich von allen anderen Kampagnen im Stadtbild abhebt, verschafft Ruppaner in diesem gedrängten Feld einen Vorteil, der sich nicht in Umfragen messen lässt, aber am Wahltag durchaus zählt.
Ein sechzehnseitiges Wahlprogramm
Das Highlight des gesamten Werbemittel-Arsenals ist das umfangreiche Wahlprogramm. Über sechzehn Seiten hinweg kommuniziert creategy die fundierte politische und verwaltungstechnische Expertise des Kandidaten, mit konkreten Ideen für die künftige Entwicklung der Stadt.
Für eine Oberbürgermeisterwahl in einer Stadt dieser Größe reicht ein einzelnes Plakat mit einem Slogan nicht aus, um Vertrauen in die Verwaltungskompetenz eines Kandidaten aufzubauen. Ein Wahlprogramm dieses Umfangs gibt interessierten Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit, sich detailliert mit den Plänen des Kandidaten auseinanderzusetzen, und unterstreicht zugleich, dass hinter der Kandidatur mehr steckt als ein ansprechendes Design.
Ein Kandidat zum Anfassen
In der heutigen digitalen Zeit reicht gedrucktes Material allein nicht mehr aus. creategy setzt deshalb zusätzlich auf packendes Bewegtbild, mit kurzen, knackigen Reels für die sozialen Kanäle und dynamischen Wahlspots, die Ruppaner direkt und persönlich zeigen.
Für einen Kandidaten, der in der Stadt zu Beginn kaum bekannt ist, sind solche Formate ein wichtiges Mittel, um Nähe herzustellen, die ein reines Wahlprogramm nicht leisten kann. Wer Ruppaner in einem kurzen Video sprechen sieht, gewinnt einen unmittelbareren Eindruck von seiner Persönlichkeit, als es ein gedrucktes Plakat je könnte.
Für einen Kandidaten aus einer kleineren Gemeinde erfüllt Bewegtbild noch eine zweite Funktion. Es zeigt, dass er sich in den Kommunikationsformen einer größeren Stadt genauso sicher bewegt wie in seiner bisherigen Gemeinde, ein kleines, aber wirkungsvolles Signal gegen den Eindruck, ein Kandidat aus Köngen könnte den moderneren Ansprüchen einer größeren Stadt nicht gerecht werden.
53,4 Prozent in der Stichwahl
In der Stichwahl gewinnt Otto Ruppaner die Oberbürgermeisterwahl in Leinfelden-Echterdingen mit 53,4 Prozent der Stimmen, nachdem er im ersten Wahlgang gegen fünf weitere Mitbewerber mit 35,9 Prozent bereits deutlich vorne lag. Aus dem Bürgermeister einer kleinen Gemeinde wird der neue Oberbürgermeister einer Stadt, die mehr als zehnmal so groß ist wie Köngen.
Zwei Erkenntnisse aus diesem Case lassen sich auf andere Kandidaturen aus kleineren Gemeinden in größere Städte übertragen. Erstens: Ein früher Start in den Wahlkampf verschafft in einem Feld mit vielen Mitbewerbern einen strukturellen Vorteil, der sich über die gesamte Kampagnendauer auszahlt. Zweitens: Ein auffälliges, unverbrauchtes Kampagnendesign kann fehlende Bekanntheit in einer größeren Stadt ausgleichen, weil es Aufmerksamkeit erzeugt, die sich sonst nur über eine lange Amtszeit aufbauen lässt.
Für creategy zeigt der Case außerdem, dass Verwaltungserfahrung aus einer kleineren Gemeinde sich glaubwürdig in eine größere Stadt übertragen lässt, wenn Strategie, Design und Inhalte konsequent zusammenspielen. In Leinfelden-Echterdingen hat diese Kombination aus früher Kampagnenplanung, einem klaren visuellen Kontrast und einem substanziellen Wahlprogramm am Ende in der Stichwahl den Ausschlag gegeben.
Der Weg von Köngen nach Leinfelden-Echterdingen zeigt zudem, dass sich kommunalpolitische Erfahrung nicht an der Einwohnerzahl einer Gemeinde bemisst. Wer eine kleinere Verwaltung erfolgreich geführt hat, bringt Grundfertigkeiten mit, die sich auf eine größere Stadt übertragen lassen, sofern die Kampagne diese Übertragung glaubwürdig sichtbar macht, statt sie nur zu behaupten.

