Positionspapier mit Wirkung: Leitfaden für Verbände

Das Papier ist fachlich einwandfrei, im Vorstand abgestimmt, breit versendet. Danach passiert nichts. Keine Rückfrage, keine Einladung, keine Zeile in der Zeitung. Ein halbes Jahr später steht im Gesetzentwurf genau das, was Sie verhindern wollten.
Die Ursache liegt selten in der Fachlichkeit und fast immer in der Übersetzung. Ein Positionspapier entsteht für Menschen, die das Thema bereits verstehen. Gebraucht wird es bei Menschen, die es nicht verstehen und die auch keine Zeit haben, es sich zu erarbeiten. Dazu kommt ein zweiter Punkt: Politik entscheidet nach Relevanz, und Relevanz entsteht in der Öffentlichkeit.
Dieser Leitfaden zeigt beide Wege der Durchsetzung und wie sie zusammenwirken. Er beginnt mit der Diagnose des eigenen Papiers, führt über die Botschaftsarbeit und die passenden Formate bis zum Aufbau einer öffentlichen Kampagne mit Narrativ, Gesichtern, Regionalisierung und Bündnispartnern. Ein durchgerechneter Beispielfall zeigt das Vorher und Nachher an einem echten Anliegen.
Zum Mitnehmen: ein Zehn-Punkte-Selbsttest für Ihr bestehendes Papier, die Botschaftsformel als ausfüllbare Vorlage, das Aufbauraster für den politischen Einseiter sowie ein Kampagnen-Canvas auf einer Seite. Der Download ist kostenlos.