Die meisten Fehler im Umgang mit Journalisten entstehen nicht aus schlechten Absichten, sondern aus Unkenntnis. Man antwortet zu schnell, sagt einen Satz zu viel oder glaubt, etwas sei vertraulich, weil es sich so anfühlte. Dieser Kompaktkurs zeigt Ihnen, wie Presse tatsächlich arbeitet und wie Sie sich darauf einstellen.
Für wen dieser Kurs gemacht ist
Für Amtsträgerinnen und Amtsträger, die regelmäßig angefragt werden. Für Kandidatinnen und Kandidaten vor ihrem ersten Interview. Und für alle in Verwaltung, Partei oder Verband, die Auskunft geben sollen und dabei ein ungutes Gefühl haben.
Was Sie danach können
Sie wissen, wie eine Anfrage abläuft, welche Fristen gelten und wann Sie um Zeit bitten dürfen. Sie erkennen den Unterschied zwischen einem Hintergrundgespräch und einem Interview, und Sie wissen, was „unter drei" wirklich bedeutet. Sie formulieren Antworten, die zitierfähig sind, statt Sätze, die man gegen Sie verwenden kann. Sie reagieren souverän auf kritische Fragen, ohne auszuweichen. Und Sie erkennen, wann Schweigen die bessere Antwort ist.
Warum das mehr ist als Rhetorik
Journalistinnen und Journalisten machen ihre Arbeit, nicht Ihre. Wer das versteht, hört auf, sie als Gegner zu sehen, und beginnt, die Beziehung zu gestalten. Gute Pressearbeit entsteht nicht im Interview, sondern in den Wochen davor.
Wie Sie lernen
Der Kurs ist voraufgezeichnet und zeitlich unbegrenzt verfügbar. Kurz gehalten, damit Sie ihn vor dem nächsten Termin an einem Abend durcharbeiten können.