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Mentoring: Kommunikation im Amt

  • Bürgermeisterinnen und Bürgermeister
Mentoring: Kommunikation im Amt

Im Amt gelten andere Regeln. Sie sprechen nicht mehr für sich, sondern für eine Stadt, eine Gemeinde oder einen Wahlkreis. Damit gilt für Sie die Neutralitätspflicht, es gibt einen offiziellen Kanal neben Ihrem persönlichen, und jede Äußerung wird daran gemessen, ob sie Information oder Werbung ist.

Gleichzeitig verschwinden Sie, wenn Sie nichts sagen. Die Verwaltung informiert sachlich, das Amtsblatt erreicht wenige, und die Debatte über Ihre Stadt findet trotzdem statt, nur ohne Sie.

Dieses Mentoring ist für amtierende Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemacht, für Abgeordnete und für Fraktionsvorsitzende. Social Media ist dabei der Kanal, das Thema ist Kommunikation aus dem Amt heraus. Wir klären das Zusammenspiel mit Verwaltung und Pressestelle, den Umgang mit Konflikten in Ihrer Stadt und die Anlässe, die jedes Jahr wiederkehren.

Sind Sie ehrenamtlich im Gemeinderat tätig, ist unser Mentoring Social Media für Gemeinderäte das passendere und deutlich schlankere Angebot.

Das Problem

Viele Amtsträger posten entweder zu wenig oder zu vorsichtig. Aus Sorge, etwas Falsches zu sagen, bleibt am Ende die Einladung zur Kranzniederlegung, und die liest niemand.

Der zweite wunde Punkt sind die Kommentare. Ein Kanal im Amt zieht Kritik an, teils sachlich, teils nicht. Wer darauf keine Linie hat, reagiert einmal zu scharf und einmal gar nicht, und beides schadet.

Was Sie danach können

  • Sie wissen, was über den offiziellen Kanal läuft und was über Ihren persönlichen.
  • Sie kennen die Grenze zwischen Amtsinformation und Wahlwerbung und halten sie ein.
  • Sie haben eine Linie für den Umgang mit Kritik und Kommentaren, die auch an schlechten Tagen trägt.
  • Sie haben eine Jahresplanung, die sich an den Anlässen Ihrer Stadt orientiert.

Die Inhalte des Mentorings

Das Mentoring besteht aus sieben Terminen über 90 Tage, dazu kommt das Material, mit dem Sie zwischen den Terminen arbeiten. Die ersten drei Termine klären die Grundfragen des Amtes, die drei Werkstätten haben jeweils einen eigenen Schwerpunkt. Klicken Sie sich durch, um zu sehen, was in den einzelnen Schritten geschieht.

Wir klären, welche Kanäle wir betrachten, den offiziellen der Kommune, Ihren persönlichen oder beide, und wie wir an die Zugänge kommen. Wenn die Verwaltung den offiziellen Kanal betreut, klären wir hier auch, wer aus dem Haus zu welchen Terminen dazukommt. Außerdem legen wir die Termine für die kommenden 90 Tage fest. Anschließend bereiten wir die Analyse vor, die Ihnen vor dem nächsten Termin schriftlich vorliegt.

Wir gehen die Analyse gemeinsam durch und trennen sauber, was über das Amt läuft und was über Sie als Person. Diese Trennung klingt formal, sie entscheidet aber darüber, was Sie wo sagen dürfen und wie glaubwürdig beides wirkt. Danach benennen wir die Themen, die Ihre Amtszeit prägen sollen, und ordnen sie den Kanälen zu. Aus beidem entsteht der Plan für die kommenden Wochen.

Wir gehen die Grenze zwischen Amtsinformation und Wahlwerbung an echten Beispielen aus Ihrer Arbeit durch, weil sie sich abstrakt kaum erklären lässt. Dazu klären wir, was die Neutralitätspflicht in der Praxis bedeutet und wie eng die Grenze in den Monaten vor einer Wahl wird. Wir sehen uns die Formate an, die aus dem Rathaus heraus tragen, vom Baustellenbericht bis zur Erklärung eines Haushaltsbeschlusses. Zum Schluss steht fest, welche davon Sie übernehmen.

Wir klären, wer im Haus was veröffentlicht und wie Sie und die Verwaltung dabei nicht aneinander vorbeiarbeiten. Häufig zeigt sich hier ein Konflikt, der vorher niemandem bewusst war, nämlich dass beide Seiten unterschiedliche Vorstellungen vom richtigen Ton haben. Wir legen fest, welche Anlässe über welchen Absender laufen, und bauen einen Weg für Abstimmungen, der auch an einem vollen Tag funktioniert.

Wir nehmen ein echtes Thema, an dem sich gerade Kritik entzündet, ein Bauprojekt, eine Gebührenerhöhung, eine Schließung. Daran entwickeln wir Ihre Linie für den Umgang mit Kommentaren: wann Sie antworten, wann Sie löschen, wann Sie nichts tun. Sie bekommen Formulierungen an die Hand, die auch bei unsachlicher Kritik tragen, ohne dass Sie sich rechtfertigen.

Wir gehen die wiederkehrenden Punkte durch, von der Haushaltseinbringung über den Neujahrsempfang bis zu Einweihungen und Jubiläen. Zu jedem klären wir, was gesagt werden muss, was gesagt werden kann und was besser unterbleibt. Dabei nehmen wir auch die Zahlen der vergangenen Wochen dazu und sehen, welche Themen bei Ihren Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich angekommen sind.

Wir werten die 90 Tage aus und halten fest, was bleibt. Sie bekommen eine Jahresplanung, die sich an den Anlässen Ihrer Stadt orientiert, damit die Kanäle nicht von Tagesereignissen getrieben werden. Dazu ein Abschlussdokument mit persönlichen Empfehlungen, das Sie auch Ihrer Verwaltung geben können.

  • Ein Fragebogen vor dem Start, damit wir nicht bei null beginnen.
  • Eine schriftliche Analyse Ihrer Kanäle vor dem ersten Termin.
  • Zugang zum Videokurs für die gesamte Laufzeit.
  • Sieben Termine mit Protokoll und Aufgaben.
  • Vorlagen und Unterlagen für die eigene Arbeit.
  • Ein Abschlussdokument mit persönlichen Empfehlungen.
  • Zugang zum Kampagnencockpit für die Laufzeit.

Häufige Fragen

Auf dem offiziellen Kanal der Kommune nicht, auf Ihrem persönlichen schon. Die Trennung sauber hinzubekommen ist der Grund, warum das ein eigener Teil des Mentorings ist. Wir klären auch, was in den Monaten vor einer Wahl gilt, denn dort wird die Grenze enger.

Ja, und es ist dann sogar sinnvoll, jemanden aus der Verwaltung zu einzelnen Terminen dazuzuholen. Häufig löst sich dabei ein Konflikt, der vorher niemandem klar war, nämlich dass beide Seiten unterschiedliche Vorstellungen vom Ton haben. Sagen Sie es im Erstgespräch, dann planen wir es ein.

Wir entwickeln eine Linie, wann Sie antworten, wann Sie löschen und wann Sie gar nichts tun. Dazu gehört auch, was Sie dokumentieren sollten und ab wann eine Anzeige angebracht ist. Diese Linie vorher festzulegen nimmt der Sache viel von ihrer Wucht.

Rechnen Sie mit zwei Stunden pro Woche. Vieles davon ist Arbeit, die Sie ohnehin leisten, etwa Termine und Ortsbegehungen, sie wird nur anders verwertet. Wer das an eine Person im Haus abgeben will, sollte sie von Anfang an mitnehmen.

Der Amtsantritt ist der beste Zeitpunkt, weil Sie dann die größte Aufmerksamkeit haben und noch keine Gewohnheiten korrigieren müssen. Für die ersten Wochen im Amt gibt es bei uns zusätzlich ein eigenes Mentoring, das den Amtsstart insgesamt begleitet.

Nein. Die Frage ist, wen Sie erreichen müssen, und das sind im Rathausalltag selten Fünfzehnjährige. Wir sehen uns Ihre Gemeinde an und entscheiden danach, meist bleiben es ein oder zwei Kanäle.

Dann arbeiten wir daran, das hat Vorrang vor dem Plan. Geht es um Medienanfragen und Interviews, ist unser Medientraining mit Michael Bußer das passendere Angebot, und wir sagen Ihnen das auch.

Ihre Betreuung:

Felix Rathfelder

Felix Rathfelder

Political Communication Expert

Felix Rathfelder berät als Political Communication Experte die Kundinnen und Kunden von creategy bei Ihren Kampagnen. Der Experte für Video- und Audioformate hat zuvor seinen Masterabschluss im Fach "European Studies" an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) absolviert.

In drei Schritten zum Mentoring

  1. Schritt 1 – Kostenloses Erstgespräch

    Sie erzählen uns kurz von Ihrer Lage, Ihrem Vorhaben und Ihrem Zeitplan. Wir sagen Ihnen, ob dieses Mentoring dazu passt, und wenn nicht, was besser passt.

  2. Schritt 2 – Zusage und Vorbereitung

    Wir vereinbaren die Zusammenarbeit und legen gemeinsam die Termine fest. Vorab schicken wir Ihnen einen Fragebogen und sehen uns an, wo Sie stehen, damit der erste Termin nicht mit Bestandsaufnahme vergeht.

  3. Schritt 3 – Der erste Termin

    Wir starten mit einer Analyse, die wir bereits erarbeitet haben. Ab da arbeiten wir an Ihrer Sache, nicht an Beispielen.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Wählen Sie direkt einen Termin im Kalender — wir melden uns mit Bestätigung.

Bevor Sie sich entscheiden, sprechen wir zwanzig Minuten miteinander. Wir sehen uns Ihre Lage an, klären, was Sie erreichen wollen, und sagen Ihnen ehrlich, ob dieses Mentoring das Richtige für Sie ist. Passt es nicht, sagen wir Ihnen das. Dann empfehlen wir Ihnen etwas anderes aus unserem Angebot oder auch gar nichts. Ein Mentoring, das nicht zu Ihrer Lage passt, kostet Sie Zeit, die Sie nicht haben. Das Gespräch ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Suchen Sie sich einen Termin aus, der Ihnen passt.